Aufklärung von Lehrern und Mitschülern ist

    

Es ist nicht einfach eine eindeutige Erklärung des Begriffs zu finden.(geistige Behinderung)

Geistige Behinderung ist nämlich kein Phänomen an sich , sondern muss immer in Beziehung

zur Gesellschaft , in der jemand lebt, gesehen werden .Wenn jemand zum Bespiel einem staatlichen System  zum Opfer fällt , weil das normale Schulsystem bis heute nicht gewillt ist,

einzusehen, dass epilepsiekranke Menschen durchaus in der Lage sind, genauso zu lernen wie normal Begabte. Um deutlich zu werden:  Wir  sind sogar in der Lage, auf normalem Schulwege bis zum Studium zu kommen (in den normalen Lehr- bzw.  Altersphasen); es gibt ausreichend Beispiele.

Ich bin erst mit 34 Jahren, in der Lage gewesen, zu sehen was mir Gesellschaft & staatliches System antaten...ich muss dazu sagen das ich aus einer einfach strukturierten Familie komme. Die Beziehungen ,die z.B.  Beamten-, Ärzten- oder Lehrerfamilien & andere besser  stehenden haben, standen und stehen uns nicht zu Verfügung.

Es ist schwierig für eine Mutter, ohne die Unterstützung, die Besserstehende haben, ihr Kind

normal integriert zu bekommen. Jemand mit beschränkter Intelligenz, der in einer verhältnismäßig einfachen Umwelt lebt, in der keine hohe Ansprüche hinsichtlich geistiger Fähigkeiten gestellt werden, ist eher in der Lage, sich seiner Umwelt so anzupassen,

dass er in der Lage ist, ein selbstständiges Leben zu führen. Die selbe Person wird dazu jedoch in einer komplex organisierten & hochtechnischen Gesellschaft vermutlich nicht in der Lage sein, denn hier werden  an die geistige Leistungs- &  Anpassungsfähigkeiten hohe Ansprüche gestellt .Der Lehrstoff ist in den meisten Schulen auf das durchschnittliche Kind abgestimmt.

 Demzufolge ist es aus meiner Sicht nicht möglich, geistig Behinderte an normalen Schulen

zu fördern, aber warum soll es Hochbegabten besser gehen?

Zitat hierzu :

„Schulen haben die verantwortungsvolle Aufgabe, sich um das hochbegabte Kind zu kümmern.“

 Das Schulsystem ist aber immer noch zu wenig individualisiert, um auf die Bedürfnisse

des einzelnen Schüler einzugehen zu können. Es wird meistens in Klassen unterrichtet,

 was sowohl schwächere als auch hochbegabte benachteiligt.

Ein Kommentar  von Lehrern, den man sowohl in einem als auch im anderen Fall zu hören bekommt:

„Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass ich mich Ihrem Kind anpassen werde. Das Kind

hat sich mir anzupassen bzw. unterzuordnen.“

 

 

Der Lehrer kann & will seine Hilflosigkeit oder Schwäche nicht eingestehen, dadurch macht er das zu Schulende Kind ( betrifft schwach & hochbegabt ) zum Problem. 

Die geistige Behinderung ist demnach nicht nur durch Intelligenzminderung gekennzeichnet. Die Auswirkung hängt auch von dem Maß ab,  in dem jemand in der Lage ist (oder auch nicht ist), sich seiner Umwelt anpassen.

 Aufklärung von Lehrern und Mitschülern ist
dringend erforderlich


Die Mehrzahl epilepsiekranker Kinder kann trotz gelegentlich
auftretender Anfälle eine normale Schule besuchen. Hierauf weist die
Informationsbroschüre "Epilepsie und Schule" der Klinik für
Epileptologie der Universität Bonn (Ltg.: Prof. C.E. Elger) hin.
Mangelnde Aufklärung über das Vorliegen und den richtigen Umgang mit der
Erkrankung seitens der Schule kann jedoch zu großen, u.a. psychischen
Problemen bei den von einer Epilepsie betroffenen Kindern führen. "Das
unerwartete Miterleben eines epileptischen Anfalls löst als erste
Reaktion oft Angst, Hilflosigkeit und Ratlosigkeit bei Mitschülern und
Lehrern aus. In der Folge kann es zu Ablehnung und Ausgrenzung des
betroffenen Kindes durch die Klassengemeinschaft kommen", so die
Bedenken der Experten. Neben dem Rat, Lehrer und Mitschüler in jedem
Fall über die Epilepsieerkrankung des Kindes und über das richtige
Verhalten bei Anfällen zu informieren, hält die Broschüre noch weitere
wertvolle Tipps zum schulischen Bereich bereit. So werden auch die
Themen Leistungsfähigkeit, die besondere Situation bei
therapieschwierigen Epilepsien und, falls erforderlich, eine
Sonderförderung des epilepsiekranken Kindes, angesprochen. Besonders
hilfreich sind darüber hinaus Literaturempfehlungen für betroffene
Familien, aber auch für Lehrer und Mitschüler, die dazu beitragen
können, die immer noch existierenden Vorurteile gegenüber Epilepsie
auszuräumen.

 

www.epinews.de/media/doc/epi_schule.pdf

 

de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Binet 

 

     


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